Eidechse

© E. Mannigel

 

Eidechse

 

 

Ordnung:

Die Eidechsen gehören zur Ordnung der Schuppenkriechtiere (Squamata) und hier in die Unterordnung der Echsen (Lacertilia).

 

Familie:

Die Reptilienfamilie wird innerhalb der Echsen als „Echte Eidechsen“ bezeichnet, der wissenschaftliche Name ist  Lacertidae.

 

Verbreitung/Lebensraum:

Echte Eidechsen kommen in Europa, Afrika und Asien vor und bevorzugen sonnenwarme, vorwiegend trockene Lebensräume.

 

Aussehen:

Die meisten Arten sind kleine, schlanke, bodenbewohnende Tiere.

Die Spanne der Gesamtlänge reicht von 12cm bis 90cm, wobei kleinere Arten vorherrschen. Vier, je fünfzehige Gliedmaßen sind ebenso gut ausgebildet wie ein sehr langer Schwanz. Die Oberseite des Kopfes weist symmetrische Schilde auf. Die Augenlieder sind meist frei beweglich, die Pupillen rund. Trommelfelle sind äußerlich deutlich erkennbar. Die Kehle ist fast immer durch ein beschupptes Querband, das sogenannte Halsband, von den Brustschuppen getrennt. Der Schanz hat bestimmte Stellen, an denen er abgeworfen und später regeneriert werden kann. 

 

Ernährung:

Eidechsen ernähren sich meist von kleinen Wirbellosen, z.B. Würmern, gelegentlich auch von Samen und Früchten.

 

Vermehrung:

Männchen und Weibchen unterscheiden sich häufig in der Färbung, wobei die Männchen auffälliger gefärbt sind. Fast alle Arten sind eierlegend, einige wenige sind lebendgebärend oder können sich ungeschlechtlich fortpflanzen.  

 

Besonderes:

Bei den in Asien lebenden Langschwanzeidechsen ist der Schwanz 2- bis 5-mal länger als der Rest des Körpers.

Die spanische Mauereidechse ist besonders ordentlich und wischt sich nach dem Fressen das Maul mit seitlichen Bewegungen an Gegenständen in der Umgebung sauber.