Es ist ein Kampf wie bei David gegen Goliath: Seit Jahrzehnten wehren sich die Kichwa-Indianer im ecuadorianischen Amazonasgebiet dagegen, dass der Amazonasregenwald, in dem sie seit Jahrhunderten leben, vom argentinischen Ölkonzern CGC ausgebeutet wird. Sie weigern sich, ihre Tradition und ihren Lebensraum aufzugeben, um den Ölfirmen Platz zu machen und die Zerstörung des Waldes zu erleben. Unser Projekt hilft ihnen dabei, rechtliche Schritte einzuleiten, nachfolgenden Generationen ihr traditionelles Wissen zu vermitteln und die Grenze ihres Gebietes durch blühende Bäume hervorzuheben. Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Kichwa-Indianer in Ecuador bei ihrem Kampf gegen die Ölfirmen zu unterstützen und so auch den Lebensraum Regenwald zu erhalten.
Die Indigenen-Gemeinde Sarayaku liegt östlich der Anden in der ecuadorianischen Provinz Pastaza mitten im Amazonas-Regenwald. Dieses Gebiet am Fluss Bobonaza besteht aus einzigartigen und vielfältigen Waldflächen und ist die Heimat von zahlreichen bedrohten Tierarten, wie dem Tapir, dem Dreifinger-Faultier und dem Regenbogen-Tukan.
Die Gemeinde kämpft seit Ende der 1980er Jahre gegen die Ausbeutung ihres Gebietes. Trotz der Zusicherung ihrer Landrechte vergab die ecuadorianische Regierung Ölkonzessionen für das Territorium von Sarayacu.
OroVerde unterstützt seit 2003 die Kichwa darin, ihre Rechte auf friedliche Weise zu verteidigen. Andere Projektinhalte zielen auf die Bildung, Entwicklung und Stärkung der kulturellen Identität und das Projekt „Lebenslinie“ ab. Die Lebenslinie stellt eine vollständige Begrenzung des Sarayaku-Territoriums mit blühenden Bäumen dar.
Lesen Sie hier mehr über das Projekt, die Fortschritte und die anstehenden Arbeiten.
Ihre Spende fließt direkt in die Gemeinde Sarayaku. Damit werden Schul- und Kommunikationsmaterialien angeschafft, Versammlungs- und Versorgungshäuser errichtet, Medizinpflanzen angezogen und gepflanzt, Versorgungswege gesichert, Bootsmotoren gekauft und Rechtsanwalts- sowie Reisekosten der Gemeindevertreter im Kampf für die Landrechte beglichen.
Ein weiterer Teil wird für die Pflege der einzelnen Pflanzpunkte in dem Projekt "Lebenslinie" verwendet. Die jungen Bäume bedürfen ständiger Pflege und Kontrolle, um die Umgrenzung des Territoriums deutlich zu machen.
30 € | kostet das Benzin für die regelmäßigen zweitägigen Touren zur Überwachung der Lebenslinie. |
100 € | bedeuten zwei Wochen Unterricht und Material für den Erhalt und die Weitergabe des medizinischen Wissens. |
230 € | und die Baumschulen können zwei Monate lang versorgt, überwacht und gepflegt werden. |
Helfen Sie uns und den Kichwa, diese Projekte weiterzuführen, um dieses wertvolle Gebiet und die kulturelle Vielfalt für kommende Generationen zu erhalten.


