Du liebst Musik – vor allem Hip Hop und Rap? Hast du der Welt etwas zu sagen? Und willst du dich für Gerechtigkeit und das Überleben des Regenwaldes einsetzen? Dann sei dabei! Ihr gründet eine Hip Hop-Band, schreibt Raptexte mit Inhalt und Sinn. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch eine Hip Hop-Choreografie einstudieren. Natürlich rappt ihr nicht im stillen Kämmerlein. Ihr organisiert einen Auftritt und präsentiert eure Songs auf der Bühne. An eurer Seite habt ihr einen bekannten Rapper.
Projektinhalt
Botschaften verbreiten, junge Menschen erreichen – genau das will die „RAP 4 rainforest“-Kampagne. Damit Regenwald-Rap-Texte überhaupt entstehen können, müssen sich die Teilnehmer natürlich zuerst einmal inhaltlich mit dem Thema Regenwald beschäftigen. Ist die Grundlage geschaffen, geht es darum die Inhalte in einen Raptext umzusetzen. Deutsch, englisch oder türkisch – erlaubt ist, was die zukünftigen Zuhörer verstehen. Denn bei diesem Projekt geht es nicht allein um rappen. Das Projektziel ist: eine öffentliche Aufführung vor Publikum, bei der die Akteure der Rap-Kampagne zeigen können, was sie geleistet haben und was in ihnen steckt.
Die Projekttage gliedern sich jeweils in eine Organisationsphase und eine Praxisphase. Die Praxisphase wird durch einen kurzen Theorie-Input eingeleitet, sowohl zum Thema Regenwald als auch zum Thema Rap. Anschließend wird an den Songtexten gebastelt, gefeilt und die Choreografie des Auftritts geprobt und einstudiert. In der Organisationsphase kümmern sich Kleingruppen um den Ablauf der Abschlussveranstaltung. Hier fallen Aufgaben an wie Aufstellung eines Zeitplans, Gestaltung des Bühnenprogramms, Erstellung von Werbematerialien und Organisation der Bühnentechnik. Ein Rapper unterstützt die Jugendlichen während des gesamten Projektes und gibt ihnen Tipps wie sie ihre Gedanken ausdrucksvoll in Hip Hop-Reime verpacken können und was alles bei der Organisation eines Auftritts zu beachten ist. Beim großen Bühnen-Finale gilt dann nur noch: sich selbst überwinden, auf die Bühne steigen, sich und den Song präsentieren und dann das Gefühl des Applauses und der Anerkennung auskosten.
Warum eigentlich RAP?
Rap ist – neben Breakdance, Freestyle und Graffiti – eine der vier Kunstformen der Hip Hop-Bewegung. Und Hip Hop ist in – gerade an Hauptschulen. Hier identifizieren sich viele Jugendliche mit bekannten Hip Hop-Stars. Hip Hop steht für Respekt, Individualität, Gemeinschaft, Offenheit und Lernen. Wer sich dem Hip Hop verschreibt, verpflichtet sich diesen Werten. Beim Rappen geht es um eine intensive Beschäftigung mit Sprache. Es gilt Inhalte und Gefühle in Worte zu fassen und zu transportieren. Eine Fähigkeit, die im Berufsleben zwingend erforderlich ist und besonders für fremdsprachige Schüler eine Herausforderung darstellt.
Projektpartner: Mario „Bickmack“ Pavelka









