Banane

© T. Wiersberg

 

Banane

 

 

Ordnung:

Die Desertbanane, Obstbanane oder einfach nur Banane gehört zur Ordnung der Ingwerartigen (Zingiberales).

 

Familie:

Sie gehört zur Familie der Bananengewächse (Musaceae) und ist eine Art der Gattung Bananen (Musa). Der wissenschaftliche Name ist Musa paradisiaca.

 

Verbreitung/Lebensraum:

Die Banane stammt ursprünglich aus der südostasiatischen Inselwelt. Durch den Menschen kam sie später erst nach Afrika und über die kanarischen Inseln schließlich in die Karibik und nach Amerika. Bananen brauchen ein tropisches Klima und viel Wasser.

 

Aussehen:

Bananen-Arten sind immergrüne, mehrjährige krautige (ohne Holz) Pflanzen. Der aus Blattscheiden bestehende hohle Scheinstamm und die spiralig angeordneten Laubblätter geben den Bananen-Arten ein palmenartiges Aussehen. Die großen, einfachen, ganzrandigen Blätter sind in Blattstiel und Blattspreite( eigentliches Blatt mit Blattskelett) gegliedert.

Der Blütenstand hängt meist nach unten und hat rot-violette Hochblätter. An der Unterseite eines jeden Hochblatts befinden sich die Blüten in einer Reihe.

Aus jeder Reihe wächst schließlich eine so genannte Bananenhand mit etwa 10 bis 20 Bananen. Die Früchte wachsen erst nach unten, nach dem das Hochblatt aber abgefallen ist, wenden sie sich dem Licht zu. So entsteht die bekannte, gekrümmte Form der Banane. Die Früchte gehören botanisch zu den Beeren und sind je nach Art unterschiedlich groß.

Das Fruchtfleisch der Desertbanane ist mehlig und süß. Die Früchte sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Zucker und Ballaststoffen. 

 

Besonderes:

Durch Züchtungen gibt es mittlerweile schon frostresistente Bananen-Arten, wie die japanische Faserbanane. In Mitteleuropa blüht diese zwar auch, die Früchte reifen wegen der zu kurzen Vegetationsperiode aber nicht richtig aus und sind ungenießbar