Helfen Sie, eines der letzten verbliebenen Bergnebelwaldgebiete der Welt zu erhalten! Ein einzigartiges Ökosystem erstreckt sich von der Küste bis zu den über 1000 Meter hohen Bergen der Halbinsel Paria in Venezuela. Doch die einmalige Biodiversität und das vielfältige Mosaik der Ökosysteme – von der Steilküste, über die Bergnebelwälder bis hin zu Mangrovenwäldern – ist in Gefahr. Große Armut, fehlendes ökologisches Verständnis und mangelndes Umweltbewusstsein der Menschen verursachen einen großen Druck auf dieses Paradies. Nur Bildung kann hier den Regenwald retten!
Das Projektgebiet liegt in einem der letzten Bergnebelwälder, in der „Serrania de la Cerbatana“, auf der Halbinsel Paria an der Nordostküste des Landes. Das Gebiet ist der wichtigste Wasserspeicher für über 100.000 Menschen und die Heimat unzähliger Tier- und Pflanzenarten von der Steilküste, über die Bergnebelwälder und Savannen, bis zu den üppigen Mangrovenwäldern.
Große Armut ist in diesem Teil Venezuelas anzutreffen. Diese Armut ist in Kombination mit dem fehlenden ökologischen Verständnis und mangelnden Umweltbewusstsein der Menschen ein tödlicher Faktor für die letzten artenreichen Wälder der Halbinsel. Besonders die kleinbäuerliche Bewirtschaftung gefährdet den schützenswerten tropischen Regenwald. Die Bauern legen durch Brandrodung neue Felder an. Später werden diese Felder für Viehherden verwendet, was eine Regeneration des Bodens unmöglich macht. Erosion greift die ungeschützten Flächen an und spült den letzten Rest dessen, was einst üppige Natur war, in die Flüsse. Zurück bleiben nur kahle, unfruchtbare Flächen.
Unser Projekt in Kooperation mit der Fundación Thomas Merle setzt an der Wurzel der Probleme an: Unwissenheit und fehlende Alternativen.
Durch Bildungsmaßnahmen lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur den Wert des Waldes schätzen. Wir unterstützen zudem die Bauern, alternative, schonende Nutzungsmöglichkeiten der landwirtschaftlichen Flächen zu erarbeiten und zusätzliche Einkommensquellen zu schaffen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Armut zu verringern und dadurch langfristig die Umwelt zu schützen.
Mit ihrer Spende wird das Bildungsprogramm weiter ausgebaut, indem regelmäßig weitere Informationsveranstaltungen und Workshops veranstaltet werden. In Lehr-Gärten erleben die Gemeinden, wie eine nachhaltige, ressourcenschonende Landwirtschaft betrieben werden kann.
Zudem kann die Bevölkerung mit Ihrem Beitrag weitere Flächen bepflanzen und Waldgärten anlegen, um so den beschädigten Wald wiederaufzuforsten und den bestehenden Wald nachhaltig zu nutzen.
55 € | reichen für einen Tag Unterricht in dem Umweltbildungszentrum. |
80 € | ermöglichen einem Kind die Teilnahme an einem der geplanten Feriencamps, was die Zukunft des Kindes ändern und somit die Zukunft der Berbnebelwälder bedeuten kann. |
850 € | kostet die Errichtung einer Baumschule für die Wiederaufforstung degradierter Flächen in einem der Dörfer im Bergnebelwald. |


