Graffiti – Werbung auf öffentlichen Flächen

Dich fasziniert Graffiti? Dann bist du hier gefragt! Als Mitglieder der Agentur „Underground goes Public“ bist du auf Graffitikunst spezialisiert! Das Ziel: Aufmerksamkeit für den Regenwald zu erregen und dafür Graffitis gut sichtbar an öffentlichen Orten anbringen - natürlich legal! Doch es soll mehr sein als ein "Tag" (Signaturkürzel). Es soll ein echtes Kunstwerk werden, dass den Raum gestaltet und bereichert!

Projektinhalt

Abtauchen in Graffiti – Auftauchen im Regenwald. Es wäre doch großartig, legal auf großen monotonen Betonwänden einen Dschungel entstehen zu lassen. Bilder – auch wenn sie nicht „laufen“ – können trotzdem Geschichten erzählen. Das ist das erklärte Ziel der Werbeagentur „Underground goes Public“. Wie das geht? Na, so: Nachdem sich die Mitglieder der Werbeagentur über die Einzigartigkeit der Regenwälder und die Bedrohung des Lebensraums informiert haben, machen sie mit einem Graffiti auf den Regenwald und seine Bedrohung aufmerksam. Unterstützung bekommen die Agenturmitglieder von einem echten Profi. Er zeigt dem Graffiti-Nachwuchs, wie man gute Entwürfe anfertigt und worauf es bei der Umsetzung ankommt. Dann heißt es Skizzen und Vorlagen für die geplanten großflächigen Graffitibilder entwerfen. Steht die künstlerische Planung, geht es in die Praxis. Schablonen werden geschnitten, die Sprühtechniken geübt und schließlich das Graffiti gesprayt. So wird nicht nur eine Botschaft zum Thema Regenwald verbreitet. Gleichzeitig wird eine langweilige Betonwand verschönert. Wo es schönt ist, fühlt man sich wohl. Und mit Orten an denen man sich wohl fühlt identifiziert man sich und dafür übernimmt man auch Verantwortung.
Sind die Graffitis fertig gestellt, muss natürlich die Öffentlichkeit davon erfahren. In einer feierlichen Enthüllungsaktion präsentiert die Agentur ihre Kunstwerke vor geladenen Gästen. Die Presse darf da selbstverständlich nicht fehlen. 

Warum denn GRAFFITI?

Graffiti gehört wie Rap und Breakdance zur Hip Hop Kultur und somit zu einer der angesagtesten Strömungen der Jugendkultur. Großflächig gesprühte Wandbilder sind monumental, beeindruckend, bunt - ein Blickfang eben. Kunstvoll angefertigt verschönern sie kahle, trostlos aussehende Wände. Legales (!) Sprayen kann eine Methode sein, konfliktreiche Energie von Jugendlichen in konstruktive Kanäle zu leiten. Frei nach dem Motto: Kunst statt Zerstörungswut und „Schmiererei“. Große Wandbilder können Geschichten erzählen. Man kann mit ihnen für eine Sache werben, aber auch Konsum- und Gesellschaftskritik äußern. Denn wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Eindrücke aus dem Praxisprojekt:

Das Video zum Projekt:

Praxispartner: Künstlerin Nina Rave

Die Freie Künstlerin aus Amsterdam führt regelmäßig spannende Projekte in ihrer Heimatstadt durch. Eines ihrer Projekte war die gemeinsame Hochhausgestaltung mit den Bewohnern sozialer Brennpunkte. Durch pädagogisches Geschick schafft sie es, den Schülerinnen und Schülern das Thema Regenwald näher zu bringen und jeden einzelnen zu fördern.

Partnerschule:

Anne Frank Schule Bonn

Projektziele:

  • Erlernen von Graffititechniken, Bildsprache
  • Übernahme von Verantwortung für die eigene Umgebung
  • Schulung kompetenten Auftretens im Umgang mit Entscheidungsträgern

Diese Agentur wird gefördert durch: